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lesbare und nachprüfbare kritik einer welt, die zum lunapark derer geworden ist, die haben*

lunapark21

kalker ansichtskarten

lupenpack42 – archiv

 

* rolf becker, schauspieler
(†2025)


von 2008 bis 2025 durfte ich teil sein von lunapark21, das sich verstand als von menschen gemacht und gelesen, die sich mit herrschenden zuständen nicht abfinden wollen und sich für eine solidarische gesellschaft engagieren. mit schöpferischer unzufriedenheit versuchten autorinnen und autoren, redaktionsmitglieder, gestaltende, korrekturlesende und die übrigen mitarbeitenden eine zeitschrift zu machen, die in inhalt und aufmachung einzigartig auf dem deutschsprachigen pressemarkt war und dazu beitragen wollte, die unhaltbaren gesellschaftlichen zustände zu verändern. was davon gelungen ist und was nicht – das müssen andere beurteilen.
wegen für mich nicht tragbarer grundsätzlich anderer schwerpunktsetzung der für notwendig erachteten kritik an der globalen ökonomie durch den neuen inhaber der lunapark21 gmbh, noch mehr aber wegen einer einseitigen aufkündigung der in 15 jahren mit dem 2023 verstorbenen ehemaligem chefredakteuer winfried wolf erarbeiteten zusammenarbeitsgeflogenheiten, will ich nich mehr teil von lunapark21 sein.

ich bin in das projekt bei der gründung 2008 eingestiegen, weil ich es zum ersten mal in linken politischen zusammenhängen erlebte, dass die gestaltung einer publikation genauso ernst genommen wurde, wie das inhaltlich-textliche. unter anderem das hat sebastian gerhardt als neuer chef versucht, durch autoritäre einmischungen in die gestalterische arbeit zu beenden.
die sichtbarsten ergebnisse einer kreativen, produktiven und befriedigenden zusammenarbeit hinterlege ich hier als runterladbare pdfs:

lunapark21 – alle titelbilder

lunapark21 – alle umschlagrückseiten (tische)

lunapark21 leistete sich eine art zwanghaften luxus, der in der deutschen presselandschaft einzigartig war, ist und bleiben wird: die cover-rückseite ziehrte bei den ausgaben 1 bis 62 immer "irgendetwas mit tisch". einem foto, einer zeichnung oder einer fotomontage, die jeweils einen tisch zeigten, stellten wir ein mehr oder weniger passendes zitat zur seite. diese kombinationen aus bild und text hatten alle auch mehr oder weniger etwas zu tun mit globaler ökonomie.



                                                           
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