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unterblicken II – im tunnel, in der brücke, über dem fluss: ein labyrinth; deutzer brücke (köln) 2003 |
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| holz, nylonschnur, stoff, licht, videoprojektion, 30000 brillenglasrohlinge · ca. 220 x 8 x 2,8(5) m · timber, nylonstring, cotton, light, videoprojection, 30000 spectacle lenses | |||||||
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| foto: daniel lohmann | foto: daniel lohmann |
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| foto: daniel lohmann | foto: holger deilke |
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| foto: holger deilke | foto: holger deilke |
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| die installation unterblicken II im betonkörper der deutzer brücke wurde zur eröffnung und an zwei terminen nachts von musikern bespielt. auf dem rechten foto in schwarz (von links) egon zähringer und graham maule, in weiss alexander meyen. der ca. 10 minütige film fadengaenge dokumentiert auf eigenwillige weise den weg durch die brücke ins labyrinth und zurück – unterlegt mit o-tönen aus der brücke. vor der ausstellung erschien ein begleitheft mit texten über tunnel, brücken und labyrinthe, nach abschluss eine dokumentation mit fotos und tagebucheinträgen. | |
| verschlungene wege zur einsicht im bauch der deutzer brücke wartet eine ungewohnte sinneserfahrung nach der schau ins weite durch tausende funkelnde brillengläser lädt joachim römer gäste zum labyrinthischen blick ins eigene innere. mehr kölner stadtanzeiger, 19. september 2003 |
mit unterblickenII setzt joachim römer nun die strategie der wahrnehmungsveränderung fort: er lockt den besucher in das geheimnisvolle dunkel des hohlkörpers der deutzer brücke. markiert durch ein rotes geflochtenes seil – faden der ariadne – führt der weg in die schwarze tiefe eines trichters, dessen öffnung in das herzstück der installation mündet: einem labyrinth aus eben dem gewirr an schnüren und gläsern, das wind und wetter vom fragilen brillenglas-vorhang übrig gelassen hat. mehr dr. romana rebbelmund, kunsthistorikerin |
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