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tausend und eine flaschenpost
die installation war zu sehen im museum am strom [bingen/ rhein 18.4. bis 1.11.2015] & im museum der deutschen binnenschifffahrt [duisburg 15.11.2015 bis16.5.2016]

tausend und eine flaschenpost steht für ausstellungen zur verfügung. das grossregal benötigt eine raumgrösse von mindestens 100 quadratmetern und kann verschiedenen grundrissen angepasst werden. das foto oben zeigt einen blick in die duisburger ausstellung, die beiden unten wurden in bingen aufgenommen. bei interesse kontaktieren sie mich bitte – ich würde flaschen und regalelemente ungern im lager verstauben lassen...

auszug aus einem artikel der katholischen nachrichten agentur kna vom 2.7.2015

"es gibt ausstellungen, die ziehen einen aufgrund der offenkundigen pracht und fülle gleich in ihren bann. und es gibt dezentere, leisere präsentationen, die erst erschlossen werden wollen. zu letzteren gehört die schau "1001 flaschenpost" in bingen am rhein. der kölner aktionskünstler joachim römer zeigt hier funde, die ihm der rhein in den vergangenen jahren bei uferspaziergängen vor die füße gespült hat.
die ansammlung von flaschen und behältnissen aller art geht zunächst auf distanz zum betrachter. jedes exponat steht in seinem eigenen fach - unnahbar hinter glas in der wellenförmig-geschwungenen vitrine mit fünf etagen, die sich durch den ganzen ausstellungsraum im historischen museum am strom zieht. die botschaft in den flaschen selbst bleibt dem besucher verborgen, zunächst.
er sieht nur die unterschiedlichen formen, farben und materialien. das kann auch mal ein zugeknoteter luftballon, ein gefrierbeutel, eine plastikmadonna aus lourdes, eine tictac- oder eine alte filmdose sein. andere botschaften kommen ohne behältnis aus wie mehrere zu schiffchen gefaltete zettel oder eine beschriebene quietscheente. bei näherem herantreten entdeckt der betrachter auch mitunter beigaben wie steine, sand oder federn. eigentlich könnte der gang durch die ausstellung nach wenigen minuten beendet sein.
eintauchen in die schau
wäre da nicht der begleitende katalog mit dem vielsagenden, einer flaschenpost entnommenen titel "sehnsucht ziehe mich dahin, wo ich hingehöre". in ihm hat römer akribisch jeden fund dokumentiert - jahr und monat der entdeckung, den ort, die botschaft. unwillkürlich fängt der betrachter an, die geschichte hinter den fundstücken ergründen zu wollen, die ihm gerade ins auge fallen. nun, mit dem eintauchen in die dokumentation entfaltet die schau ihren eigentlichen reiz. schließlich bestimmt der betrachter selbst, wohin es ihn treibt und welche flaschen seine aufmerksamkeit und neugier wecken."

         
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